Aktuelles

weitere aktuelle Informationen sind unter der Rubrik "Der Trave-Segler" zu finden.

Die Saison 2008 steht vor der Tür. Wir haben deshalb die bisherigen Informationen herausgenommen und beginnen jetzt mit den aktuellen Ereignissen. Die einzelnen Rubriken werden nach und nach wieder aufgefüllt. Etwas Geduld bitte noch, bald wird wieder die gewohnte Fülle an Informationen verfügbar sein. Die Pressewarte arbeiten dran. 

Auslagern in die Saison 2008

Der schwere Sturm zu Ostern hat die Planungen, die ohnehin in diesem Jahr sehr eng gewesen sind wegen des frühen Oster-Termins, völlig durcheinander gebracht. Aber die Technische Leitung und die drei Takelmeister haben mit Routine und Übersicht die Anforderungen gemeistert und bereits am frühen Samstagnachmittag alle Schiffe, auf denen die Arbeiten abgeschlossen waren, ins Wasser gebracht. 20 Schiffe aber blieben noch an Land, sie sind, aus unterschiedlichen Gründen, noch nicht soweit.
Interessant war die Frage, wer die Präsidentschaft in der „Würstchenbude“ bekommt. Wird die Person gewählt, wird jemand „ausgekuckt“ oder wie wird dieser wichtige Posten beim Ein- und Auslagern besetzt? Dieter Dammast kannte sich aus und erklärte dazu, dass mit dem Bau des eigenen Krans auch eine Leitstelle geschaffen werden musste, die über alle wichtigen Details zu  den Schiffen informiert ist, sorgfältigst die Unterlagen pflegt und die mit einem Megaphon auszustatten ist, damit die Anweisungen an Kranführer und Böcke-Teams zielgerichtet ausgebracht werden können. Und so geschieht es auch heute noch. Es sind sogar zwei Präsidenten tätig: Dieter Dammast und Hartmut Gäfke, beide von den Takelmeistern seinerzeit auserkoren für diese wichtige Aufgabe, hier wird die Sicherheit und Qualität der Arbeiten im wesentlichen bestimmt.
Die Schwerpunkte der Arbeitsdienste lagen im Bereich der Fensterrenovierung an der Messe, Überholung der Jägerzäune, Elektroarbeiten an Außenlampen und Verteilerkästen, Setzen neuer Buschgruppen, Austauschen des Brunnenrohres und ein letztesmal Reparaturen am Bollwerk. Alles konnte zufriedenstellend abgeschlossen werden.
Mit den Leistungen beim Treckerfahren können wir allerdings nicht so ganz  zufrieden sein. Etwas mehr Sorgfalt wäre hier durchaus angebracht. VR

 

 

 

 

 

 

Die Seglerfrauen und das Auslagern der Boote

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Nicht, dass wir Seglerfrauen arbeitsscheu sind, aber es gibt Dinge, die bringen einfach mehr Spaß.
 
Zum Beispiel eine Stadtführung bei allerschönstem Frühlingswetter.
 
Seit einigen Jahren verbringen wir Seglerfrauen die Zeit des Arbeitsdienstes „unserer Seglermänner“ auf sehr angenehme Weise. Wir unternehmen etwas Schönes. Im letzten Jahr machten wir eine Stadtführung im Bereich der Obertrave. Dieses Jahr (weil es uns so gut gefallen hat) haben wir mit der Stadtführerin den Bereich Untertrave erkundet. Bei herrlichem Frühlingswetter schlenderten wir durch die kleinen Gänge und Höfe, 85 an der Zahl (die wir aber nicht alle durchwanderten) und bekamen dieses und jenes über unser schönes Lübeck zu erfahren. Die ältesten Häuser der Stadt, „Seefahrerromantik“ aus dem Mittelalter, romantisch war das nicht, und dass unsere Stadt die erste Wasserleitung des Mittelalters überhaupt hatte.
 
Es ist auch wirklich zu empfehlen, sich das Heilig-Geist-Hospital einmal von innen in aller Ruhe anzusehen. Welcher Lübecker macht das schon? Wohlhabende Bürger stifteten dieses Gebäude. Als Armenhaus und Altenwohnheim genutzt, ist es bestimmt nicht bekannt, dass die damaligen Bewohner eine reichliche Verpflegung erhielten. 3 kg Fleisch und 1 kg Butter die Woche, Brot dafür sehr wenig. Anspruch auf 3 Liter Bier täglich. Naja, wem`s schmeckt. Die Alten trieben mit so viel Gutem einen regen Handel in der Stadt, der aber bald entdeckt und unterbunden wurde.
 
Soviel Laufen und Neues Altes zu verarbeiten macht durstig und hungrig. „Unser Arbeitsdienst“ endete stilvoll in der Schiffergesellschaft bei nur einem Bier.                                                                         Sabine Oelze
 
 

 

Grußwort des Schirmherrn
 
In diesem Jahr findet bereits die achte Boots-Messe in der ancora Marina Neu­stadt statt. Der wachsende Umfang und die steigende Vielfalt des bisherigen Internatio­nalen Yachtstelldicheins in der ancora Ma­rina Neustadt ist ein Beweis dafür, dass die Bootsaus- stellung „boot & freizeit“ im Mai 2008 nicht nur regional, sondern weit über die Grenzen Ostholsteins hinaus ein attrak­tives Angebot darstellt.
 
Ostholstein ist mit seiner 185 km langen Küste und über 15.000 Liegeplätzen für Boote und größere Yachten ein idealer Standort für eine derartige Ausstellung.
 
Besonders freue ich mich über die beiden neuen Themen der Messe:
In Zusammenarbeit mit den Schulen, Be­rufsschulen und Arbeitsagenturen wurde ein Job-Forum eingerichtet, in dem sich Schul­abgänger über Ausbildungsmöglichkeiten und -voraussetzungen der teilnehmenden Firmen informieren können. Dies könnte ein wichtiger Schritt sein, weitere Zukunftsper­spektiven flur berufsuchende Schülerinnen und Schüler zu schaffen.
 
Für Wassertouristen ist aber nicht nur die intakte Natur und das gesunde Reizklima ein Grund, sich für diese Region zu ent­scheiden. Auch zahlreiche Bau- und Kultur­denkmale, vielfältige Freizeiteinrichtungen, ein umfangreiches Unterhaltungs- und Kul­turprogramm und der Kontrast zwischen Fi­scherdorf, Seebad und Hansestadt machen die Region Ostholstein-Lübeck so außeror­dentlich interessant.
 
Aus diesem Grunde ist der Umstand zu be­grüßen, dass sich erstmals auch die Gewer­betreibenden der Neustädter Umgebung auf der Messe präsentieren können. Die Messe stellt mit Sicherheit eine gute Plattform auch für Betriebe dar, die nicht dem Wassersport zuzuordnen sind.
 
Die Messe „boot & freizeit“ in Neustadt wird dank des Engagements und der Ideen der ancora Marina sicher auch in die­sem Jahr wieder zur weiteren Entwicklung, insbesondere der maritimen Wirtschaftsek­toren in der Region beitragen. Allen Besu­chern wie Organisatoren wünsche ich eine erfolgreiche Veranstaltung.
 
Eutin, im Februar 2008
 
Reinhard Sager
Landrat des Kreises Ostholstein
 
 

       

 

 

 

 

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