Aktuelles

weitere aktuelle Informationen sind unter der Rubrik "Der Trave-Segler" zu finden.

Prof. Rudolf Aue verstorben

Wir erhielten soeben die Nachricht, dass Prof. Rudolf Aue in der letzten Nacht (26./27.02.2010) verstorben ist.

Er war mit 88 Jahren das älteste Mitglied im Verein und bei allen Mitgliedern beliebt und geschätzt.

Wir haben erneut einen guten und lieben Kameraden verloren.

2010 beginnt mit großen Verlusten.

Hans Prieur verstorben

Soeben erhielten wir die Nachricht, dass Hans Prieur am 19.02.2010 seine letzte große Reise angetreten hat. Ein ganz lieber Kamerad hat uns verlassen müssen. Mit Herz und klugem Verstand hat er "seinem SVT" zur Seite gestanden, hat mit seinem fröhlichen ausgleichenden Wesen den Kameraden geholfen, wo immer er konnte. Travemünde und die Kaiserbrücke waren seine Lieblingsthemen während der langen Zeit seines Amtes als 1. Pressewart. Sein historisches Wissen um die Entwicklung Lübecks und Travemündes, politisch wie wirtschaftlich, war ein großer Schatz, aus dem er schöpfen konnte.

Wir sind sehr traurig. Unser Mitgefühl gilt seiner ganzen Familie.

Die Trauerfeier findet am Donnerstag, 25.02.2010 um 12.30 Uhr in der Friedhofskapelle Travemünde, Mühlenberg 8, statt.  

 

 Wir trauern um Helmut Krumnow

Am 09. Januar 2010 verstarb im 69. Lebensjahr unser langjähriges Mitglied Helmut Krumnow. Wir haben einen hilfsbereiten, treuen und freundlichen Kameraden verloren, der sich viele Jahre um unseren Seglerverein verdient gemacht hat.
Helmut Krumnow trat im März 1956 in den SVT ein und wurde im April 1988 aktives Mitglied des Segler-Vereins Trave e. V. Von einem Schulkameraden (Jens Christiansen) wurde er, wie auch andere, (z.B. Rolf Heitmann) aus Bad Schwartau zum SVT gelockt.
So trat er in die Jugendgruppe ein und musste, wie viele andere, beim legendären Kpt. Meyer seinen B-Schein ablegen, der jedoch vom Segelwart Bock im März 1959 unterschrieben wurde.
Überwiegend wurde auf einem der drei Vereinsboote gesegelt. Das waren die gaffelgeriggten H-Jollen und davon vornehmlich die mittlere, die H-226, die „STÜLPER HUK“.
Berufsbedingt musste Helmut eine Weile vom SVT fern bleiben, somit wurde aus der aktiven Mitgliedschaft eine „passive“, die später in die „Fördernde Mitgliedschaft“ umbenannt wurde.
Doch dem SVT blieb er nach wie vor treu und dabei wurde das Segeln auch nicht aus den Augen verloren. Zu dieser Zeit segelte man viel auf „Einladung“ oder als „Hand für Koje“ mit anderen. Als häufiger Teilnehmer, bei der von Rüdiger Schröder und anderen ins Leben gerufenen „24-Stunden-Segeln“, war er dabei und gerne gesehen. 
Nachdem sein Arbeitsleben zu Ende ging, Haus und Familie fundamentiert waren, war es für Helmut wieder an der Zeit, seinem Segelsport nachzugehen.
So ließ er sich durch den damaligen Vorsitzenden Willi Jarmatz wieder aktivieren, weil der Kauf einer Jolle beabsichtigt war bzw. bereits kurz bevor stand. Es wurde ein „Holzpirat“ mit Namen „NEUZEIT“. Dieses Boot, noch in eigener Handarbeit vom Bootsbaumeister Heino Schmarje gebaut – er ist ja bekanntlich auch der Erbauer der „LISA VON LÜBECK“- war sein ganzer Stolz. Mit diesem schönen Stück – so Helmut – wurde dann einhand in der Lübecker Bucht herum gebutschert und so die Ostsee erkundet.
 
Wir trauern um einen Vereinskameraden, der im Sport und im Leben nie aufgegeben hat. Wir trauern um ein freundliches engagiertes Vereinsmitglied. Wir trauern um einen liebenswürdigen Menschen.
 
Unser besonderes Mitgefühl gehört seiner Familie.
 
Wir werden Helmut Krumnow immer ein ehrendes Andenken bewahren.
  
Heino Fröh (2. Vorsitzender)

 

 

Ja, wenn man das Tor offen stehen läßt, kanns Wasser hereinkommen. Selbst der Kormoran wundert sich. Das Thema schließen der Tore nimmt einfach kein Ende. Kann denn nicht der Letzte....??

Das Foto reichte Gerald Schmidt ein.

Alles Gute zum neuen Jahr

Gruß Volkmar 

 

 

    

 
Auf zu neuen Ufern!!!
 Rechtzeitig noch vor den Osterfeiertagen konnten die Arbeiten am Gesindesteg,  am Westufer, am Rundsteg, am Optislip und am Jollenhafen beendet werden. Die Anlage ist besser, sicherer, praktikabler geworden. Und sie  ist  termingerecht fertig geworden. Irgendwie schmuck sieht sie auch wieder aus… die Hafenanlage, also Rasen, beeile Dich! 
 Einige Mitglieder inspirierte die neue Optik zu einer Namensänderung in   „Uferpromenade“. Doch dazu später…. 

Zu den Fakten :
220 
lfdm.   
Ufer
 
145
Stck.
Bollwerkpfähle
 
55
Eichenholz
 
1,5
Fichtenschalung
 
1.400
Vlies
 
250
lfdm.   
Wasserleitung im Ufer
 
600
lfdm.   
Stromkabel
 
200
Gehwegplatten neu
 
100
Gehwegplatten alt
 
4
Stck.
Weglampen
 
4
Stck.
Stromkasten-Rohrrahmen
 
2
Stck.
Rettungsstangenhalter
 
800
Geländebewegung
 
200
Kies
 
200
Mutterboden
 
60
Stck.
Festmacherklampen
 
35
lfdm
Opti-Lager
 
     Diverse Zusatzarbeiten

wurden erneuert, Instand gesetzt, ausgetauscht, verarbeitet, praxisgerechter erstellt. Zunächst ein kleiner Rückblick:
Das in den sechziger Jahren erstellte Bollwerk mit 4-5 cm starken Bohlen hielt etwa zwanzig Jahre. Die Bohlen-Erneuerung mit hinterlegtem Vlies gab nach weiteren zwanzig Jahren ihren Geist auf. Sie war durchgerottet. Die Bollwerkpfähle zeigten zwar auch Alterungserscheinungen, aber nur im Wasser- und Überwasserbereich. Im Ufergrund waren sie kerngesund, also weiterhin verwendbar.
 
Zeitgerecht wurden bezahlbare Lösungen diskutiert und erläutert. Aus den vielen Möglichkeiten zeichnete sich unter Verwendung der alten Pfähle mit Kunststoff-Rohrüberzug und stärkerem Eichenholz mit kräftigerer Vliesverkleidung eine langfristig haltbare und kostenakzeptable Lösung ab.
 
Da der Verein schon im Vorwege kräftig für die Instandsetzung gespart hatte, konnten Anfang 2008 die Ausschreibungen für Tiefbau-Firmen erfolgen. Von sechs aufgeforderten Firmen wurden drei in die engere Wahl genommen. Die Auftragsvergabe ging an den preiswertesten Anbieter, die Firma Kahla GmbH aus Glinde (bei Hamburg).
 
Der Bauphasenbeginn im November 2008 bestätigte den Zustand der Pfähle und nach ersten geringen Problemen mit dem Ufergrund ging es relativ zügig voran.
 
Am 14.03.2009 um 15.20 Uhr wurde die letze Eichenbohle in das „Neue Ufer“ eingesetzt.
 
Das Bollwerk wurde um ca. 30 cm erhöht, die Festmacherpfähle um ca. 50 cm verlängert und mit einer Festmacherklampe versehen. 
 
Die gesamte Wasserversorgung wurde in den Uferbereich neu verlegt, die Strom- und Lichtanlage komplett erneuert und erweitert. Eine Investition, die die erheblichen Reparatureinsätze der Vergangenheit hoffentlich bald vergessen lässt. Die Trennung von Beleuchtung und Arbeitsstrom, die Stromkästen an rostfreien Rohrrahmen wird sicherlich als sehr praktikabel angesehen werden. 
 
Die Wege wurden bis zum Jollenhafen verlängert und teilweise verbreitert, sodass mit den Transportwagen die bequemere Variante zum Be– und entladen gewählt werden kann. In der Woche vor Ostern konnten alle Arbeiten beendet werden.                                                           
 
Die Auftragsvergabe ging an den preiswertesten Anbieter, die Firma Kahla GmbH in Glinde bei Hamburg, die sich u. a. auf solche Arbeiten spezialisiert und termingerecht abgeliefert hat.
Während des Auslagerns werden Anschluß-, Verkabelungarbeiten und einige Übergangswege in Eigenregie durchgeführt. Unsere Anlage wird also zum Saisonbeginn 2009 wieder komplett nutzbar sein; und wenn der Rasen so schnell treibt wie versprochen, wird alles wie vorher – nur schöner – sein. Mal sehen was die Städtischen mit der Kaiserbrücke so Zustande bringen.
 
Mein Dank geht an die Kameraden, die durch ihr Können und ihren Rat unterstützt haben, aber auch an die Allesbesserwisser, Sie haben mich bestärkt, den Entschluß erfolgreich zu umzusetzen.
 
Ach ja und nochmals zum Anfang:
„Die Bootslieger am Westufer oder auch „Gesindesteg“ haben sich geschlossen gegen eine Namensänderung ausgesprochen, hätte mich auch gewundert“……
Eine schöne Segelsaison 2009, überseht kleine Ungereimtheiten und lasst das Bollwerk heil !   
Euer TL  Jörg Dieter Schauseil                              
                             
 
 
 

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